8. August
 
 Wood Camp (1426.4) to Kosk Spring (1445.3)
 
 18.9 miles
 
 Last night I have seen the biggest Bear poop ever close to our camp. Unfortunately the Bear didn’t show up.
 We started and climbed 2000 ft up all in a nice forest. It reminds me of home.
 For some reason the pace of the group wasn’t too fast today and so my thoughts just went ahead.
 
 While hiking you can get into some kind of rhythm and things just flow.
 Most times I think about the future and the time after the hike. Small things like the first meal I will eat once I am back home or big things like how I want my life to be.
 The trail gives no answers, it gives you time. The answers are lying in yourself. You just need to dig them out.
 Sometimes there are no answers to some questions or at least no easy one. The worst moments in your life doesn’t get less bad, the most beautiful ones doesn’t get any better by thinking it over and over again. You can just get used to it and try your best to improve as far as you can.
 Out here you can see things different, more clear in some ways. You get to appreciate things in your life you took for granted – flowing water for example.
 You’ll realize what’s important in your life and surprisingly it’s not the TV series you watched every Tuesday night…
 
 I have found many answers to my questions but not all. I can’t find an answer to my job question. What do I want to do when I get back to Germany? I can’t say it’s exactly this or that. But I definitely can say what I don’t want.
 I still have some miles to go. Who knows what comes out in the end?
 
 
 Letzte Nacht sah ich den größten Haufen von einem Bären den ich je gesehen habe – nah bei unserem Camp. Leider zeigte sich der dazugehörige Bär nicht.
 
 Wir starteten und kletterten 2000 ft in einem wunderschönen Wald, der mich an zuhause erinnert hat.
 Das Tempo der Gruppe war heute recht moderat und so konnten sich meine Gedanken auf den Weg machen….
 Während dem Wandern kommt man in einen Rhythmus und die Dinge fließen einfach. Meistens denke ich an die Zukunft und die Zeit nach meiner Wanderung. An kleine Dinge wie das erste Essen zuhause oder an Grosse wie ich gerne Leben würde.
 Der Trail gibt keine Antworten. Er gibt nur Zeit. Die Antworten liegen in einem selbst, man muss nur tief genug graben.
 Manchmal gibt es keine Antworten auf Fragen oder zumindest keine einfachen.
 Der schlimmste Moment im Leben verliert seinen Schrecken nicht und der schönste Moment wird nicht besser dadurch, dass man immer und immer wieder daran denkt.
 Man kann sich nur daran gewöhnen und sein bestes tun um selbst besser zu werden.
 Hier draußen sieht man die Dinge anders, oft viel klarer. Dinge die man für selbstverständlich gehalten hat werden zu etwas besonderem. Fließendes Wasser zum Beispiel.
 Man findet heraus was wichtig ist im Leben und überraschenderweise ist es nicht die Fernsehserie, die man sich jeden Dienstag Abend ansieht…
 
 Ich habe auf viele Fragen antworten gefunden, jedoch nicht auf alle. Was will ich machen wenn ich nach Deutschland zurückkehre? Womit will ich Geld verdienen? Ich weiß es noch nicht. Alles was ich weiß ist was ich nicht will.
 Aber ich habe ja noch ein paar Meilen um darüber nachzudenken und wer weiß was am Ende dabei herauskommt?
 
 

   
  

Mt. Shasta

  
 

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