4. August

Coral Meadow Camp (1356.9) to Hat Creek Camp (1373.8)

16.9 miles

Yesterday was my first time seeing an injured hiker. He was coming down the hill when I was climbing up. I first didn’t realize that something’s wrong until I passed him any saw a deep cut and blood on his head. He said he might have a dislocated shoulder. Another Hiker was with him and brought him down to the campground. I offered help anyway.
Later I got to know that he slipped on some rocks trying to cross a river.

It was exactly that river I had to cross first thing in the morning. Apart from Stones there was a log and Lea another German girl and me prefered this way.

Looking at the log I thought it’s a bit too high above the water to feel comfortable. Falling might cost more than a dislocated shoulder…

Well aware of the risk I set my left foot on the log, then the right. Using my poles to secure my balance I slowly crossed the river. There was rough bark on the log and it wasn’t slippery at all.

I had done worse in the Sierra…
The first one or two miles were uphill through a forest. The rest of the day was either level or downhill. I hiked through a burned area very exposed to the sun. Luckily I found some shade for my lunchbreak.

Having done some big miles yesterday I arrived at my dedicated campsite at 4:30. It was next to Hat Creek. I pitched my tent and jumped into the river. 

It’s hard to believe that a dry stretch of 30 miles is coming up.

I will make my way to Old Station tomorrow morning and stay there until late afternoon. Extended lunch and hydration… Then I will start the 30’s.

Gestern habe ich zum ersten Mal einen verletzten Hiker gesehen. Er kam den Berg herunter, als ich hinauf kletterte. Ich bemerkte zuerst gar nicht, dass etwas nicht stimmt, bis ich an ihm vorbeiging und eine Wunde und Blut an seinem Kopf sah. Er meinte er habe wohl eine ausgerengte Schulter. Ein anderer Hiker brachte ihn runter zum Zeltplatz. Ich bot trotzdem meine Hilfe an.
Später erfuhr ich, dass er beim überqueren des Flusses auf den Steinen ausgerutscht war.

Es war eben dieser Fluss, den ich als erstes heute Morgen überqueren musste.

Außer den Steinen gab es auch einen Baumstamm und Lea – eine andere Deutsche – und ich entschieden uns für diesen Weg. Als ich mir den Stamm so anschaute dachte ich er ist etwas zu weit über dem Wasser um mich sicher zu fühlen. Ein Sturz aus der Höhe würde sicher mehr kosten als eine ausgerengte Schulter.

Mir des Risikos voll bewusst setzte ich meinen linken Fuß auf den Stamm, danach den rechten. Ich überquerte den Fluss und hielt dabei Balance mit den Trekkingstöcken. Es war raue Rinde auf dem Baumstamm und dadurch nicht rutschig.

Ich hatte schlimmere Überquerungen in der Sierra Nevada hinter mich gebracht.
Die ersten ein, zwei Meilen verliefen bergauf durch Waldgebiet. Der Rest des Tages war flach oder bergab. Ich wanderte durch einen verbrannten Wald, sehr exponiert. Zum Glück fand ich etwas Schatten für meine Mittagspause.

Da ich gestern weit gelaufen bin war ich heute etwas früher an meinem ausgewählten Campingplatz. Er war neben Hat Creek. Ich baute mein Zelt auf und sprang in den Fluss.

Es ist schwer zu glauben, dass eine sehr trockene und heiße Strecke von 30 Meilen vor mir liegt.

Morgen früh werde ich nach Old Station wandern und bis in den späten Nachmittag relaxen. Erweitertes Mittagessen und Vortrinken. Danach werde ich die 30 angehen.

   
    
    
    
   

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