19. September
 
 Eagle Creek Camp to Cascade Locks (2144.4)
 
 I am sorry to say this is my last blogpost for some time…
 Today I finished my hike on the PCT by reaching the Bridge of the Gods in Cascade Locks.
 
 But let’s start in the morning:
 I woke up in a more than wet tent. It was soaked from inside and outside! My sleeping bag was damp and I was somehow glad that the night hasn’t been too cold. Down seems to loose it’s warmth real quick when it gets damp or even wet.
 Everything seemed to be kind of wet but I knew I would be in town shortly and it didn’t matter. I packed up all my stuff and left my tent around 8 am. Jay and Terri were still there so I said Good Morning and asked Terri about his night in his experimental setup. He said it was terrible and that he will never go out again without a tent and sleeping bag. It was exactly what I had expected.
 After packing up my wet tent and a photo of each other I said goodbye and left.
 
 I started hiking on my last about ten miles.
 The trail wasn’t easy leading over slippery stones and along steep drop-offs.
 But I loved it! The scenery was just amazing! It was like being in a rainforest with lots of ferns and green stuff hanging from the trees.
 The trail followed the Eagle Creek and the size of the waterfalls grew every time I went around another corner. The absolute highlight was Tunnel Falls. The trail went behind the waterfall!
 After some photos I went on. The trail was longer than expected and coming closer to the car Park I met lots of dayhikers. Some didn’t even answer my Hello. I am on my way back into real world again…
 
 Arriving at the car park I could watch salmons wandering in the Eagle Creek. It was amazing and I’ve never seen it before so I stopped and watched the big fishes for a while…
 Then I hiked the final miles to Cascade Locks and the Bridge of the Gods.
 I crossed the bridge which was scary because of all the traffic and the fact that there are no sidewalks. Some other tourists made a couple of pictures but it was cloudy so my final photos are not the best.
 It didn’t really feel like a big thing to end my hike. Maybe I’ll realize it in a few days…
 
 I will definitely write something about the Transition back into normal life after five months of outdoor living. I will also write a gear review.
 As I am still travelling around this might take some time.
 After Cascade Locks Portland and San Francisco are still on my list before I fly home.
 
 Thank you for following!
 
 
 Dies ist wohl mein letzter Blogpost für eine Weile. Heute bin ich an der Brücke der Götter in Cascade Locks angekommen und habe meine Wanderung auf dem Pacific Crest Trail beendet.
 
 Aber starten wir besser am frühen Morgen:
 Ich wachte in einem mehr als nassen Zelt auf. Alles war pitschnass – außen und innen. Mein Schlafsack war klamm und ich war froh, dass die Nacht nicht noch kälter war.
 Daune scheint ihre Wärmeeigenschaft bei Nässe ziemlich schnell zu verlieren.
 Alles schien irgendwie nass zu sein aber es machte mir nichts aus, da ich bald in der Stadt sein würde.
 Ich packte meinen Rucksack zusammen und verließ mein Zelt gegen acht Uhr. Jay und Terri waren noch da und so sagte ich Guten Morgen und fragte Terri nach seiner Nacht in seinem Self-made Bivy. Er sagte die Nacht war furchtbar und dass er nie wieder ohne Zelt und Schlafsack outdoor schlafen würde.
 Genau was ich erwartet hatte.
 Ich packte mein nasses Zelt zusammen und verließ die beiden nach dem obligatorischen Foto voneinander.
 
 Ich startete meine letzten zehn Meilen auf dem PCT. Der Trail war mit vielen rutschigen Steinen und steilen Abgründen nicht einfach.
 Aber ich mochte es. Die Landschaft war einfach fantastisch! Die vielen Farne und grünes Zeug das von den Bäumen hing erweckten ein richtiges Regenwald-Feeling.
 Der Trail folgte dem Eagle Creek – einem Wilden Bach – und die Größe der Wasserfälle nahm mit jedem Mal zu. Das absolute Highlight war Tunnel Falls. Der Trail verlief hinter dem Wasserfall!
 Nach einigen Fotos ging ich weiter. Der Trail war dann doch etwas länger als erwartet und als ich näher zum Parkplatz kam sah ich mehr und mehr Tageswanderer. Einige beantworteten nicht einmal mein “Hallo”.
 Ich war auf dem Weg zurück in die richtige Welt….
 
 Als ich am Parkplatz ankam, konnte ich noch Lachse beim Wandern im Eagle Creek beobachten. Einfach unglaublich! Ich habe so etwas noch nie gesehen und so stand ich einfach für ein Weilchen da und schaute den großen Fischen zu.
 Danach wanderte ich meine letzten Meilen nach Cascade Locks. Ich überquerte die Brücke der Götter, deren Mitte die Grenze zwischen den Bundesstaaten Oregon und Washington markiert, und konnte ein paar andere Touristen für mein Abschlussfoto gewinnen. Es war leider bewölkt und so sind meine letzten Fotos nicht ganz so gut.
 Es fühlte sich nicht wie eine große Sache an meine Wanderung zu beenden.
 Vielleicht realisiere ich es in ein paar Tagen….
 
 Ich werde definitiv etwas über den Übergang zurück ins normale Leben nach fünf Monaten Outdoor schreiben. Außerdem eine detaillierte Bewertung meiner Ausrüstung.
 Das wird allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen, da ich noch etwas unterwegs sein werde.
 Nach Cascade Locks stehen Portland und San Francisco noch auf meinem Programm.
 
 Bis dahin… Vielen Dank fürs Lesen!
 
 

jay and terri

  

exactly… that’s the trail

  
    
  

tunnel falls

  
    
    
    
    
  

view from high bridge. it was… high 😉

  

broken bridge


can you see the salmon?


  

the bridge of the gods

  
  

6 replies
  1. ellababe75
    ellababe75 says:

    Herzlichen Glückwunsch für diese unglaubliche Leistung! Britta und ich waren eine Woche an der Mosel und haben ein Drittel von dem Moselsteig in der Woche erkundet! Wir haben uns öfter mal gefragt wie man das bei 10 Grad mehr aushalten kann! Wir hatten nämlich super Wetter bis zu 30 Grad gefühlt waren das in den Weinbergen mehr aber wir könnten uns nicht wirklich in noch heißeres Wetter und noch mehr Gewicht auf dem Rücken rein denken!
    Hut ab für diese Leistung, ich bin schon gespannt wie es bei dir jetzt weiter geht! So eine lange Zeit unterwegs mit nur ein paar Leuten zu sein und dann am Flughafen oder in den riesen Städten mit Millionen Leuten unterwegs zu sein!
    Ich wünsche Dir noch ein paar erholsame Tage und hoffe das dein Knie keine Schäden behält!

    Reply
    • lifetimetrails
      lifetimetrails says:

      Hi Ela,
      Freut mich dass es euch auf dem Moselsteig gefallen hat!
      Vielen Dank für Deine Glückwünsche. Ich habe den Trail mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet. Gelernt habe ich, dass man egal was kommt einfach laufen muss. So schafft man es durch Hitze und Kälte…
      Meinem Knie scheint es wieder gut zu gehen und ich denke es ist fit für eine Alpentour 2017! 🙂

      Reply
  2. Klaus Obermoser
    Klaus Obermoser says:

    Hallo Frau Orth,
    ich freue mich, dass Sie die beeindruckende Wanderung geschafft haben
    und werde Ihren Blog mit den wunderschönen Fotos sehr vermissen.
    Was habe ich Ihnen die Daumen gedrückt, vor allem als Sie die
    Kniebeschwerden hatten!

    Ich wünsche Ihnen noch viele schöne Wanderungen und alles Gute.

    Klaus Obermoser

    Reply
  3. fellow
    fellow says:

    Danke für das Blog – bin eben drauf gestossen. Beim Vorwärtslesen bin ich erst bei Tag 20 (Big Bear) und bin froh, dass sich die Kniesache ja anscheinend irgendwie zum Besseren gewendet hat.

    Ich hoffe die Rückkehr nach D verlief positiv. Freue mich schon auf einige zusammenfassende Worte und Rückblicke.

    Reply

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