4. Juli
 
 Thousand Island Camp (922.3) to Tuolumne Meadows Campground (942.4)
 
 20.1 miles
 
 Today is Independence Day. A big one for the whole USA and a small one for me!
 
 I woke up and didn’t want to get out of my tent. For some reason my Neoair deflated last night and I was pretty much lying on the ground. I hope this was a one-Timer and I don’t get problems with my already second Neoair.
 I negotiated myself to a start and went on to cross Island Pass and Donahue Pass.
 Island Pass was more like walking over a hill and I didn’t realize it as a mountain Pass.
 Donahue was different. It was quite a climb up a nice valley. Unfortunately with a huge amount of Mosquitos. Even my Deet didn’t keep them from flying aggressively into my face and ears. Annoying!
 
 Finally I was on top of the Pass with some other hikers. Noone was interested in the views. There was cell phone reception up here!
 The decent started with a huge snowfield. An Australian guy shooted past me. He was using his umbrella. After the snowfield the trail wasn’t visible so I decided to follow the umbrella….
 I catched up. “Where is the trail?” We both didn’t know.
 We began searching for the trail climbing over huge rocks at the edge of the mountain.
 After a while I found the trail – more by accident then by purpose.
 Something similar happened to me a bit further down. So I had a bit of an adventure today.
 
 I descended down into Lyell Canyon. Beautiful! Amazing…
 A very nice place!
 After talking to other hikers I was aiming for Tualomne because of a beer and a burger.
 It would be 20 miles for me but the hike in the Canyon was flat and easy.
 Passing by the awesome Lyell river I was undecided. Should I rather Camp in the Canyon?
 I went on and wanted to do the miles. More time for Yosemite afterwards.
 It was getting late. Five, six… The trail seemed to have no end. My feet were aching.
 Finally the sign: one mile to the campground. And then I made it!
 I asked the first Person I saw for the Hiker campground. It was a Woman cleaning dishes. Julie and her husband Richard camped there for some days. They had some leftovers and invited me for dinner. Great! Arriving at the campground I was starving. And now I had butter chicken with Rice, eggplant, spinach and a nice salad. And of course a beer. The best dinner since a long time.
 It was nice. Thank you so much!!!
 
 I am camping with a group of JMT hikers. They just invited me to their site, we sat around the fire for some time and they asked some questions about the PCT and Germany.
 I love America! The kindness of the people I experienced today was awesome! Things like this would never happen back home.
 It’s great to be here!
 
 
 Heute ist Unabhängigkeitstag. Ein großer für die USA und ein kleiner für mich.
 
 Ich wollte nicht aufstehen. Aus irgendeinem Grund hat meine Neoair heute Nacht Luft verloren und ich lag auf dem Boden.
 Ich hoffe sehr das war ein einmaliges Ereignis und ich bekomme keine Probleme mit meiner zweiten Neoair.
 Ich überredete mich dazu loszulaufen und machte mich auf den Weg um Island Pass und Donahue Pass zu überqueren.
 Island Pass habe ich gar nicht als alpinen Bergpass wahrgenommen. Es war mehr wie über einen Hügel laufen.
 Donahue war da schon anders. Ich musste ein wunderschönes Tal hochsteigen. Leider mit unzähligen Mosquitos. Selbst mein Deet hielt die Viecher nicht davon ab, mir aggressiv ins Gesicht und in die Ohren zu fliegen. Nervtötend…
 
 Schließlich war ich oben auf dem Pass. Zusammen mit einigen anderen Hikern. Niemand interessierte sich für die Aussicht. Hier oben gab es Handyempfang!
 Der Abstieg begann mit einem großen Schneefeld. Ein Australier mit aufgespanntem Schirm überholte mich. Nach dem Schneefeld war der Trail nicht in Sicht. Ich beschloss dem Schirm zu Folgen. Nach einiger Zeit Schloss ich auf. “Wo ist der Trail?” Wir wussten es beide nicht.
 Auf der Suche nach einem weiteren Weg mussten wir über große Felsen entlang der steilen Bergwand klettern.
 Irgendwann fand ich den Trail. Es war mehr Zufall als Absicht.
 Etwas ähnliches passierte mir später alleine nochmal. Ich hatte also sowas wie ein kleines Abenteuer heute…
 
 Ich stieg in den Lyell Canyon ab. Wunderschön! Einfach unglaublich!
 Ich hatte den anderen Hikern zu lange zugehört und wollte es jetzt auch nach Tuolumne schaffen. Bier und Burger warteten…!
 Für mich wären das dann 20 Meilen aber der Weg durch den Canyon war eben und einfach.
 Als ich durch die schöne Landschaft wanderte war ich unentschieden. Sollte ich doch hier campen?
 Ich entschied mich für Tuolumne und gab Gas. Mehr Zeit für Yosemite…
 Es wurde spät. Fünf, sechs… Der Trail schien kein Ende zu nehmen. Meine Füße taten weh.
 Endlich das Schild: Campingplatz 1 Meile. Irgendwie habe ich es geschafft und ich fragte die erste Person die ich sah nach dem Backpacker-Camp. Es war eine Frau die Geschirr spülte. Julie und ihr Mann Richard campten für ein paar Tage hier. Sie hatten Reste vom Abendessen und fragten ob ich hungrig sei. Das war gar kein Ausdruck! Als ich am Campingplatz ankam war ich halb verhungert. Und jetzt hatte ich Butterhuhn mit Reis, Spinat und Aubergine und einen leckeren Salat zum Abendessen. Und natürlich ein Bier. Vielen Dank ihr beiden!!
 
 Heute Nacht campe ich zusammen mit einer Gruppe JMT Hiker. Die haben mich einfach auf ihr Plätzchen eingeladen. Wir saßen lange ums Feuer und haben über das Wandern und vieles mehr geredet…
 
 Ich liebe Amerika! Die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, die ich heute erlebt habe ist einfach unglaublich. Sowas würde mir zuhause nie passieren. Es ist toll hier zu sein!
 
 
 

 

cute marmot baby 🙂 and I could come close. his mummy didn’t yell at me…

  
  

crossing a river on a log

  
    
   
 

going over Dorothy Pass

  
    

Pika 🙂

  

lyell canyon

  
    

my trailangels Julie & Richard

 

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