3. June
 
 Desert Camp (616.6) to Water Cache (630)
 
 13.4 miles
 
 We started after a nice sunrise. The night has been very quiet and one of my best trailnights so far.
 The first mile was easy but then the climbing started and it got hot. I tried hiking with my umbrella for some time but had the feeling that the heat is trapped underneath.
 
 We stopped around eleven for our hottest lunchbreak ever. First we were sitting under a Joshua Tree but the shade disappeared as the sun moved on. Navigator improvised some kind of tarp with his tent. We sat underneath it for another four hours. It wasn’t comfortable at all and we had to conserve water all the time. We expected a Cache at the end of the day but you can never be sure.
 
 When I packed up to head on I discovered a hole in one of my evernew bottles. Damn! It was filled with two liters unfiltered water. I tried to Save as much as I could by filtering into other bottles.
 What a terrible thing happening in the middle of the driest section.
 I could save most of the water but I was in a very bad mood.
 The afternoon climb didn’t make my life easier. It was still hot and we had to climb 700 ft on beach-like Sand. It was like two steps ahead, one step bad…
 And I was thirsty all the time…
 
 In the evening we arrived at the expected cache and a BIG THANKS to the trailangel there was water. You saved our lifes!! Nearly…
 We found enough water and chocolate in a cooler 🙂
 Tonight is my first night cabrio camping. Means without my tentfly. We are aiming for an early start tomorrow. Wake-up time will be at four.
 
 
 Wir starteten nach einem wunderschönen Sonnenaufgang. Die Nacht war sehr ruhig und bisher eine meiner besten Nächte auf dem Trail.
 Die erste Meile war leicht aber dann ging es bergauf und es wurde heiss.
 Ich lief eine zeitlang mit meinem Schirm, hatte aber irgendwann das Gefühl, dass sich die Hitze darunter staut.
 
 Wir stoppten um elf für unsere heißeste Mittagspause. Wir suchten Schutz vor der Sonne unter einem Joshua Baum aber der Schatten verschwand als die Sonne weiterwanderte.
 Navigator improvisierte und baute einen Sonnenschutz aus seinem Zelt und denTrekkingstöcken. Darunter saßen wir dann weitere vier Stunden. Es war nicht besonders bequem und wir mussten die Hitze ertragen ohne zu viel Wasser zu trinken. Wir erwarteten ein weiteres Wasserlager am Ende des Tages aber man kann nie sicher sein…
 
 Während ich zusammenpackte entdeckte ich ein Loch in meiner Evernew-Faltflasche. Verdammt! Sie war gefüllt mit zwei Litern ungefiltertem Wasser. Wasser das ich unbedingt brauchte. Ich versuchte soviel wie möglich zu retten, indem ich das Wasser in andere Flaschen filterte. Furchtbar, dass das ausgerechnet in der trockensten Gegend passieren musste. Ich konnte das meiste Wasser retten war aber sehr schlecht gestimmt.
 Der Anstieg am Nachmittag machte mein Leben nicht einfacher. Der Untergrund bestand aus losem Sand wie man ihm am Strand findet. Wir mussten ca. 200m klettern und es waren jeweils zwei Schritt vor, einer zurück. Und ich war die ganze Zeit durstig…
 
 Gegen Abend erreichten wir das Wasserlager und – DANKE an die Trailangel – es war gut gefüllt. Ihr habt unser Leben gerettet! Fast…
 Wir fanden sogar Schokolade in einer Kühlbox… 🙂
 Heute Nacht werde ich zum ersten Mal Cabrio-campen, das heißt nur mit Innenzelt. Bin gespannt!
 Wir wollen morgen früh starten. Der Wecker klingelt um vier.
 
 
 
  

spikey Joshua Tree

  

 
 

 

  
   
 
 
 

watercache at mile 630

  

   
 
 


4 replies
    • lifetimetrails
      lifetimetrails says:

      Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen. Da steckt oft harte Arbeit dahinter… 😉
      Mein Knie kann ich nach den 20 Meilen etwas spüren. Ich hoffe auch dass es durchhält!

      Reply
  1. Manuela Schoer
    Manuela Schoer says:

    Das glaube ich Dir das da harte Arbeit dahinter steckt! Und ja nicht nur bei den Bildern! 😉 Ich drücke Dir die Daumen das dein Knie durchhält und du nicht wieder pausieren musst! 😨

    Reply

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